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Für gesetzlich versicherte Patientinnen drohen Einschränkungen ab 2027 – jetzt Petition unterstützen

vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Liebe Patientinnen,


ab 2027 ändern sich durch das beschlossene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die finanziellen Rahmenbedingungen für die ambulante Versorgung gesetzlich versicherter Patientinnen. Auch die Frauenheilkunde ist davon unmittelbar betroffen.


Wir sind deshalb besorgt, dass wir die Versorgung unserer gesetzlich versicherten Patientinnen ab 2027 nicht mehr in dem Umfang anbieten können, wie Sie es heute von uns gewohnt sind.


Gerade in der Frauenheilkunde sind eine verlässliche Krebsfrüherkennung und Schwangerenvorsorge sowie kurzfristige Termine bei akuten Beschwerden oder auffälligen Befunden besonders wichtig. Medizinischer Bedarf lässt sich nicht nach Budgets oder Quartalsgrenzen planen.


Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF) warnt deshalb vor erheblichen Auswirkungen auf die ambulante Versorgung und rechnet bundesweit mit weniger verfügbaren Terminen und längeren Wartezeiten.


Was bedeutet das für unsere Praxis?

Unser Ziel ist klar: Wir möchten Sie auch 2027 weiterhin umfassend, verlässlich und auf dem gewohnt hohen medizinischen Niveau versorgen. Wie sich die gesetzlichen Änderungen konkret auf unsere Praxis auswirken werden, können wir derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Sollten die Rahmenbedingungen jedoch unverändert bleiben, müssen auch wir damit rechnen, unsere Kapazitäten für gesetzlich versicherte Patientinnen und insbesondere zusätzliche und kurzfristige Termine einzuschränken.


Sobald uns verlässliche Informationen zur konkreten Umsetzung vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich transparent informieren.



Bitte unterstützen Sie die Petition bis zum 07.10.2026


Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) hat die Petition „Frauengesundheit sichern“ ID 202297 beim Deutschen Bundestag initiiert. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu korrigieren, dass eine verlässliche ambulante frauenärztliche Versorgung auch künftig möglich bleibt. Wir unterstützen diese Petition ausdrücklich und bitten auch Sie um Ihre Unterstützung.


Die Petition kann noch bis zum 07. Oktober 2026 mitgezeichnet werden:



Alternativ können Sie die Petition auch direkt bei uns in der Praxis unterschreiben. Eine einmalige Unterstützung – online oder über die Unterschriftenliste – ist ausreichend.


Je mehr Patientinnen sich beteiligen, desto deutlicher wird, wie wichtig eine verlässliche und wohnortnahe frauenärztliche Versorgung auch in Zukunft ist.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen.


Ihre


Dr. med. Leonie Wüsthoff

Dr. med. Katrin Palm-Bröking

und das ganze Praxisteam



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